Satzung



§ 1  Name und Sitz des Vereins


Der am 23.10.1904 gegründete Verein führt den Namen Garten- und Siedlerverein Eggersdorf-Mitte 04 e.V. und hat seinen Sitz in 15345 Eggersdorf bei Strausberg. Der Verein ist beim Kreisgericht Strausberg unter der Nr. 120 registriert.

§ 2  Zweck und Ziel des Vereins


Der Verein unterstützt und fördert die Mitglieder bei der Gestaltung und Nutzung der Garten- und Siedlungsgrundstücke. Er fördert insbesondere das gemeinschaftliche Zusammenleben der Siedler in Übereinstimmung mit dem Vereinsgesetz vom 21.2.1990 als gemeinnützige Tätigkeit.
Er fördert im Rahmen seiner Möglichkeiten durch Fachberatung und praktische Unterweisung im Gartenbau sowie bei der Kleintierzucht und -haltung die Freizeittätigkeit seiner Mitglieder. Er unterstützt und fördert die Freizeitgestaltung bei der ökologisch orientierten Nutzung der Garten- und Siedlungsgrundstücke. Der Verein unterstützt und fördert das Interesse der Mitglieder für die Pflege und den Schutz der natürlichen Umwelt und der Landschaft und der ökologischen Gestaltung der Gärten und Siedlungen in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Volksvertretungen.
Er fördert und unterstützt die Freizeitgestaltung der Jugend und ihre Erziehung zur Naturverbundenheit. Die Tätigkeit des Vereins erfolgt ehrenamtlich, selbständig, parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Ausnahmeregelungen zur Entschädigung für besondere Aufwendungen von Mitgliedern für den Verein beschließt der Vorstand.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke im Interesse des Vereins eingesetzt werden.

§ 3  Mitgliedschaft


1. Mitglied des Garten- und Siedlungsvereins kann jeder Bürger werden, der das 14. Lebensjahr vollendet hat.

2. Die Mitgliederversammlung kann einzelne, hervorragende Mitglieder, die besondere Leistungen für die Entwicklung des Siedlungswesens erbracht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

3. Die Aufnahme als Mitglied im Verein ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Im Falle der Ablehnung ist der Antrag der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorzulegen, wenn in einer öffentlichen Vorstandssitzung in einer Schlichtungsverhandlung keine Einigung erzielt wurde. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig.

4. Die Mitgliedschaft wird nach Zahlung der Aufnahmegebühr und nach Aushändigung dieser Satzung und deren unterschriftlicher Anerkennung wirksam.

5. Alle Mitglieder, die bereits in der Siedlersparte als Mitglied des VKSK organisiert waren, werden bei Anerkennung dieser Satzung in den Verein übernommen.

§ 4  Rechte der Mitglieder


Jedes Mitglied ist berechtigt:
  • sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen,
  • an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen,
  • alle vereinseigenen Einrichtungen zu nutzen.

§ 5  Pflichten der Mitglieder


Jedes Mitglied ist verpflichtet:
  1. Diese Satzung einzuhalten und nach diesen Grundsätzen sich innerhalb des Vereins zu betätigen.
  2. Beschlüsse der Mitgliederversammlung anzuerkennen und für deren Erfüllung zu wirken.
  3. Mitgliedsbeiträge und Umlagen entsprechend den Beschlüssen der Mitgliederversammlung innerhalb eines Monats nach Aufforderung zu entrichten.

§ 6  Beendigung der Mitgliedschaft


1. Die Mitgliedschaft endet durch:
  1. schriftliche Austrittserklärung
  2. Ausschluss
  3. Tod

2. Der Austritt soll in der Regel mit einer Frist von 3 Monaten erfolgen.

3. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es:
  1. die ihm aufgrund der Satzung oder der Mitgliederbeschlüsse obliegenden Pflichten schuldhaft verletzt,
  2. durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins in grober Weise schädigt oder sich gegenüber anderen Mitgliedern des Vereins gewissenlos verhält,
  3. im Geschäftsjahr mehr als 3 Monate mit der Zahlung von Beiträgen, Umlagen oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung und persönlicher Aussprache im Vorstand nicht innerhalb von 2 Monaten seinen Verpflichtungen nachkommt.

4. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Das auszuschließende Mitglied ist dazu rechtzeitig einzuladen.
  1. Vor der Behandlung des Ausschlusses in der Mitgliederversammlung ist im Vorstand eine Schlichtungsverhandlung mit dem Mitglied zu führen.
  2. Kann das Mitglied aus Krankheit oder anderen zwingenden Gründen nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen, dann ist der Ausschluss auf der nächsten öffentlichen Vorstandssitzung in Anwesenheit des Mitgliedes auszusprechen.
  3. Der Beschluss der Mitgliederversammlung über einen Ausschluss ist endgültig. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich auszuhändigen.

5. Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden die Rechte und Pflichten des Mitgliedes, die sich aus dieser Satzung ergeben. Alle finanziellen und sonstigen Verpflichtungen sind bis zum Tag der Beendigung der Mitgliedschaft zu begleichen.

§ 7  Organe


Organe des Vereins sind:
  • der Vorstand
  • die Mitgliederversammlung
  • die Revisionskommission.

§ 8  Vereinsvorstand


1. Der Vereinsvorstand besteht aus mindestens 5 Mitgliedern:
  1. dem Vorsitzenden
  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden
  3. dem Schriftführer
  4. dem Kassierer
  5. dem Verantwortlichen für Ökologie und Umweltschutz oder weiteren Fachberatern.

2. Der Vorstand wird in der Regel für 2 Jahre gewählt. Seine Mitglieder amtieren bis zur Neuwahl von Nachfolgern. Vorstandsmitglieder können während ihrer Amtszeit durch die Mitgliederversammlung abgewählt werden, wenn sie die ihnen übertragenen Aufgaben nicht entsprechend der Satzung ausüben oder aus persönlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Eine Funktionsverbindung zwischen den Mitgliedern des Vorstandes (a bis e) ist nicht zulässig.

3. Der Vorsitzende des Vereins oder der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein im Rechtsverkehr.

4. Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende oder sein Stellvertreter und mindestens 2 weitere Mitglieder zur Vorstandssitzung anwesend sind. Beschlüsse des Vorstandes sind in einem Protokollbuch festzuhalten.

5. Die Tätigkeit des Vorstandes erfolgt ehrenamtlich. Durch Wahrnehmung ihnen obliegender Pflichten entstehende Kosten (z. B. Reisekosten, Postgebühren) sind vom Verein zu erstatten.

6. Aufgaben des Vorstandes:
  1. laufende Geschäftsführung des Vereins
  2. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Durchführung ihrer Beschlüsse
  3. zur Unterstützung der Vorstandsarbeit können Kommissionen einberufen werden.

§ 9  Die Mitgliederversammlung



1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie ist vom Vereinsvorstand mindestens einmal im Jahr als Jahreshauptversammlung, oder wenn es die Belange des Vereins erfordern, einzuberufen. Sie ist ferner unverzüglich einzuberufen, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.

2. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Die Einladung hat schriftlich oder ortsüblich durch Aushang mit einer Frist von mindestens 14 Tagen zu erfolgen. Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder und Gäste. Die Leitung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden, seinen Stellvertreter oder einen von der Mitgliederversammlung gewählten Versammlungsleiter.

3. Ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlungen entscheiden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Mehrheitsbeschluss ist für alle Mitglieder des Vereins bindend. Die Abstimmung über Beschlüsse kann offen oder auf Beschluss der Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung erfolgen.

4. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied.

5. Zur Behandlung wichtiger Fragen kann der Vorstand zu den Mitgliederversammlungen sachkundige Personen oder Gäste einladen. Sie haben kein Stimmrecht.

6. Aufgaben der Mitgliederversammlung:
  1. Beschlussfassung über die Satzung bzw. Satzungsänderungen
  2. Wahl des Vorstandes
  3. Wahl der Revisionskommission
  4. Beschlussfassung über Mitgliedsbeiträge
  5. Beschlussfassung über Veränderung des Vereins, seine Teilauflösung oder über die Auflösung des Vereins sowie alle Grundsatzfragen des Vereins und Anträge.
  6. Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
  7. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  8. Jährliche Entgegennahme und Beschlussfassung über den Tätigkeitsbericht des Vorstandes, des Geschäfts- und Kassenberichts und des Berichtes der Revisionskommission sowie Entlastung des Vorstandes.

§ 10 Schlichtungsverfahren


Bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern oder Mitgliedern und dem Vorstand, die sich aus der Satzung ergeben, ist ein Schlichtungsverfahren in einer erweiterten Vorstandssitzung zu führen. Werden Streitigkeiten zwischen Mitgliedern nicht im Schlichtungsverfahren geklärt, dann können die betreffenden Mitglieder eine zivilrechtliche Klärung anstreben.

§ 11 Finanzierung des Vereins


Der Verein finanziert seine eigene Tätigkeit aus Beiträgen und Umlagen sowie Zuwendungen, Sammlungen, Spenden oder Stiftungen für gemeinnützige Zwecke. Der Beitrag für die Mitglieder beträgt zurzeit monatlich 1,00 €.

§ 12 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 13 Kassenführung


Der Hauptkassierer verwaltet die Kasse und das Konto des Vereins und führt das Kassenbuch mit den erforderlichen Belegen.
Auszahlungen sind nur auf Anweisung des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters vorzunehmen.

§ 14 Die Revisionskommission


1. Der Verein hat eine Revisionskommission zu wählen, die mindestens aus 3 Personen besteht.

2. Mitglieder der Revisionskommission dürfen nicht Mitglied des Vorstandes oder erweiterten Vorstandes sein. Sie unterliegen keiner Weisung des Vorstandes.

3. Die von der Mitgliederversammlung gewählte Revisionskommission hat das Recht, an allen Vorstandssitzungen teilzunehmen und Kontrollen der Kasse, des Kontos und des Belegwesens vorzunehmen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres ist eine Gesamtprüfung der Kasse durch die Revisionskommission vorzunehmen (Konto und Belegwesen). Der Prüfungsbericht ist jährlich der Mitgliederversammlung vorzulegen. Die Prüfungen erstrecken sich auf rechnerische und sachliche Richtigkeit.

§ 15 Auflösung des Vereins


Die Auflösung des Vereins kann nur dann beschlossen werden, wenn in der hierzu besonders einzuberufenden Mitgliederversammlung, wozu jedes Mitglied unter Angabe des Zweckes einzuladen ist, mindestens 2/3 der anwesenden Mitglieder für die Auflösung stimmen.
Nach beschlossener Auflösung bestimmen die in der Versammlung anwesenden Mitglieder über die Verwendung des Vereinsvermögens zu nutzbringenden Zwecken, wobei einfache Mehrheit den Ausschlag gibt.

§ 16 Inkrafttreten der Satzung


1. Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 25.7.1990 beschlossen. Sie gilt mit dem Tag der Registrierung beim Kreisgericht.

2. Änderungen der Satzung bedürfen der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.

Stand: 01.01.2002